Sonntag, 13. August 2017

|About my week| Zwischen Klimaanlage und Sitzheizung

Frühstück Himbeeren mit Müsli und Vanillepudding

Wie war die WOCHE?

Motivierend. Zum einen, weil ich mein Sportprogramm ziemlich konsequent durchziehe. Ich habe mir letzte Woche einen Bikini gekauft (eine meiner liebsten Übungen - NICHT), das hat meiner Motivation einen zusätzlichen Boost gegeben. Zum anderen habe ich begonnen, einige E-Courses zum Thema Bloggen, Fotografie und Kreativität durchzuarbeiten. Die habe ich mir schon vor längerer Zeit gekauft und angefangen. Nun habe ich mir endlich die Zeit genommen, diese auch intensiv durchzuarbeiten. Den Anstoß gab u.a. dieser Blogpost von Lisa. Ich muss gestehen, dass ich zwar nie im Automatikmodus fotografiert habe, aber aus Bequemlichkeitsgründen habe ich gerne auf die Halbautomatik zurückgegriffen. Durch Lisas eindrückliche Fotos habe ich mich nun zu einem neuen Versuch mit der Vollautomatik hinreißen lassen, und ich muss sagen, es macht richtig Spaß! 

Ansonsten habe ich diese Woche abends viel Zeit vor dem Fernseher verbracht, um die Leichtathletikweltmeisterschaften in London zu schauen. Diese Meisterschaften haben mich so richtig in den Bann gezogen, denn endlich gab es einmal wieder einen Event ohne nervige Zeitverschiebung. Mein absolutes Highlight hierbei: die Goldmedaille des norwegischen 400 m-Hürdenläufers Karsten Warholm (der mit dem Gesichtsausdruck à la "Der Schrei" von Edvard Munch beim Zieleinlauf). Das war so eine herzerfrischende Performance, da ging nicht nur mir als Norwegenfan das Herz auf. Außerdem werde ich bei zukünftige Meisterschaften Usain Bolt vermissen. Ja, ich weiß, man muss solche Superleistungen mit Vorsicht genießen. Aber ich finde ihn einfach cool und denke, dass er mit seinem langen Schritt so oder so der Schnellste ist. Außerdem erinnert er mich von der Körpergröße her an meinen absoluten Lieblingssportler Aksel Lund Svindal. So etwas sichert quasi automatisch einen Platz in meinem Herzen. Ich hoffe nur, dass Aksels Karriereende weniger antiklimatisch verlaufen wird. Verletzungen hatte er mehr als genug...

Ein paar Worte zu meiner Überschrift: ja, ich hatte diese Woche am Donnerstag und Freitag die Sitzheizung im Auto an. Bei 10 bis 15 Grad und einer ausgeschalteten Heizung im Büro nicht ungerechtfertigt, finde ich. Einerseits nervt dieser Achterbahn-Sommer ein bisschen, andererseits möchte ich auch keine wochenlange Hitzewelle ertragen müssen.


Pasta mit Avocado
Ich habe mir gedacht, ich mache ein paar Food-Bilder für meinen Wochenrückblick, so lange es abends noch hell genug für Fotos ohne Blitz ist. Als Abwechslung zu meinen geliebten Blumenbildern. Hier oben sieht man Spaghetti mit Avocadosauce. 

Sehenswerter Link der WOCHE: 

Vlog der norwegischen Buckelpistenfahrerin Hedvig Wessel . Irgendwann möchte ich im Sommer ein paar Tage auf Kragerø verbringen. Das sieht so schön aus dort. Dieses Video von Hedvig kann ich auch sehr empfehlen. Wieder Kragerø, dieses Mal lohnt es sich ganz besonders, bis zum Ende durchzuhalten. Stichwort "skinny-dipping". Für alle die Norwegisch lernen: die Videos sind meist auf Norwegisch mit englischen Untertiteln. Das bringt einen guten Lerneffekt. 

Erkenntnis der WOCHE:

Eine norwegische Goldmedaille tut einfach jedem Sport gut! 


Frühstück Himbeeren mit Müsli und Vanillepudding
Frühstück: Müsli mit Soja-Vanillepudding und Himbeeren

Spruch der WOCHE: 

"Norweger sind verrückt!" (Deutscher Sportkommentator als sich Henrik Warholm nach seiner Goldmedaille mit einem Wikingerhelm auf dem Kopf in der Weitsprunggrube wälzt).

Auf meinem Blog diese WOCHE:


Samstag, 12. August 2017

|Wanderlust| Schwäbisch Hall - Tourist in der eigenen Stadt

Schwäbisch Hall
Mittelalterliche Häuserzeile am Kocher


Die Schönheit der Heimat lernt man erst zu schätzen, wenn man nicht mehr dort wohnt. So erging es mir mit der nächst größeren Stadt bei meinen Eltern daheim. In jungen Jahren war es selbstverständlich für mich, mit Schwäbisch Hall eine quasi perfekt erhaltene mittelalterliche Stadt in unmittelbarer Nähe zu haben.


Schwäbisch Hall St. Michael
Die Kirche St. Michael mit der berühmten Treppe, auf der die Schauspieler bei den Freilichtspielen auftreten.


Erst später ist mir klar geworden, was für ein Juwel Schwäbisch Hall ist (und ja, diese Stadt existiert wirklich und ist nicht nur eine Bausparkasse...). Ein Juwel, das viele Wochenendtouristen, Radfahrer und Kunstliebhaber anlockt. 


Schwäbisch Hall
Die andere Seite des Kochers mit dem modernen Brenzhaus

Schwäbisch Hall liegt im Nordosten von Baden-Württemberg, ca. 60 km von Stuttgart entfernt. Neben der oben erwähnten Bausparkasse ist Schwäbisch Hall bekannt für die ehemalige Währung Heller, die alte Salzsiedertradition (wer da mehr erfahren möchte, dem empfehle ich den historischen Roman "Die Tochter des Salzsieders" von Ulrike Schweikert) und die jährlichen Freilichtspiele auf der Treppe von St. Michael.


Schwäbisch Hall Rathaus
Das nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaute Rathaus von Schwäbisch Hall


Das besondere an Schwäbisch Hall sind die vielen mittelalterlich geprägten, sehr gut erhaltenen Gebäude. Die Stadt hatte das Glück, im Zweiten Weltkrieg mit Ausnahme des Rathauses keine großen Zerstörungen erleiden zu müssen. 


Schwäbisch Hall
Der Kocher


Neben diversen Bauwerken wie z.B. die Kirche St. Michael gibt es auch verschiedene Museen wie etwa die Kunsthalle Würth (der mit den Schrauben...) mit wechselnden Ausstellungen oder das Freilichtmuseum Wackershofen.


Johanniter-Kirche, in der die alten Meister der Sammlung Würth ausgestellt werden.

Ich hätte an diesem Tag gerne noch ein paar mehr Bilder von Schwäbisch Hall gemacht, aber wie man an den Bildern erahnen kann, war das Wetter an diesem Tag sehr unbeständig. Als es angefangen hat zu regnen, musste ich leider abbrechen.

Ich hoffe, ich konnte trotzdem einen kleinen Einblick in die Schönheit Schwäbisch Halls geben. Allen, die irgendwo im Südwesten von Deutschland leben, lege ich Schwäbisch Hall für einen Tages- oder Wochenendausflug ans Herz. Sollte jemand von weiter weg nach Stuttgart oder das touristisch sehr beliebte Rothenburg ob der Tauber reisen, so bietet sich ein Abstecher nach Schwäbisch Hall an. Ich zumindest freue mich immer, wenn ich in meine Heimatstadt zurückkehren darf...


Mittwoch, 9. August 2017

|Leseliebe| Mein Lesemonat Juli 2017

Im Überblick 

Der Lesemonat Juli war nicht mein erfolgreichster, denn ich habe lediglich fünf Bücher gelesen/gehört. Dieses niedrige Niveau ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass mich zu Beginn des Juli kein Buch so wirklich mitreissen konnte. Ich hatte eine kleine Leseflaute. Außerdem habe ich im Juli mit einem umfangreichen Hörbuch begonnen, das ich erst im August beenden konnte. Nichtsdestotrotz hat der Juli mit "Heute sind wir Freunde" auch ein echtes Highlight für mich bereitgehalten.


Mein Lesemonat Juli 2017

Im Detail 

  • Zu Beginn des Juli habe mich an dem Hörbuch "Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer" von Pierre Martin versucht. Das ist der erste Teil einer Regionalkrimi-Reihe. Ich bin mir jedoch noch nicht sicher, ob ich mir die weiteren Bände kaufen werden, denn so richtig überzeugt hat mich Teil 1 nicht. Dazu plätschert die Geschichte zu sehr dahin. Klar, als geübter Leser/Hörer weiß man, was bei einem französischen Regionalkrimi auf einen zukommt - viel Essen, viel Landschaft (in diesem Buch die Provence) und die eine oder andere Affaire - aber hier war die Erzählweise für meinen Geschmack zu gemächlich. Die beiden parallel erzählten Kriminalfälle um einen aktuell nicht auffindbaren Engländer und die in der Vergangenheit verunfallten Eltern der Kommissarin nahmen nicht so richtig Fahrt auf. Isabelle Bonnet, die Kommissarin, fand ich als Charakter mit ihrer Vergangenheit in der Terrorbekämpfung interessant, aber stellenweise auch etwas nervig. Apropos Terrorbekämpfung, wenn man so liest, wie schlecht die Gendarmerie und die Police National zusammenarbeiten, wundert es einen nicht, wenn sich in Frankreich ab und zu eine Sicherheitslücke auftut. Ich vergebe für dieses Buch 3 Sterne. 

  • "Til Death" gehört zu den Büchern, an die ich mit hohen Erwartungen herangehe, denn ich habe von Jennifer L. Armentrout (bzw. ihrem Pseudonym J. Lynn) schon einige gute Bücher gelesen. Außerdem hat mich die Thematik an eines meiner Lieblingsbücher von Julie James erinnert: ein Ermittlungsbeamter, mit dem die weibliche Hauptperson bereits in der Vergangenheit Berührungspunkte hatte, taucht wieder auf. Bei Julie James entwickelt sich nicht nur ein spannender Kriminalfall sondern auch die Funken beginnen zu fliegen.
    Leider verläuft "Til Death" nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe, denn Sasha, die nach vielen Jahren an den Ort ihrer Kindheit und Jugend zurückkehrt, den sie nach einer traumatischen Entführung durch einen Psychopathen fluchtartig verlassen hatte, kommt viel zu schnell mit ihrer Jugendliebe Cole zusammen. Dieser arbeitet mittlerweile beim FBI. Sasha hat einen Beschützer bitter nötig, denn nach ihrer Rückkehr häufen sich die merkwürdigen Vorkommnisse.
    Schade, schade hier wurde so viel Potential verschenkt. Man hätte so viel mehr aus der Beziehung zwischen Sasha und Cole machen können. Am meisten gestört hat mich jedoch, dass die Tätersuche - wie bei Thrillern üblich - äußerst vorhersehbar war. Deshalb nur 3 Sterne von mir. 

  • "Couchsurfing in Russland - Wie ich fast zum Putin-Versteher wurde" von Stephan Orth hat mich da weit besser unterhalten, obwohl es kein Roman sondern ein Sachbuch ist. Ich empfehle es allen, die sich ein Bild vom Alltag in Russland hinter den politischen Schlagzeilen machen möchten. 

  • Mein Highlight des Monats Juli war das Jugendbuch "Heute sind wir Freunde" von Patrycja Spychalski. Diese Geschichte hat richtig Spaß gemacht. 

  • Nur eingeschränkt empfehlen kann "I kissed the Boss - Verbotene Gefühle" von Katrin Frank. Ein sehr kurzes Buch mit guter Idee, das meiner Meinung nach ein gewissenhafteres Lektorat benötigt hätte. 

In Favoriten 

  • Lieblingscharakter: Hier möchte ich dieses Mal eine Gruppe und nicht eine Einzelperson benennen, denn ich mochte die Schülerclique aus "Heute sind wir Freunde" in ihrer Gesamtheit sehr gerne. 

  • Lieblingscover: "Nur ein Sommer mit dir", weil mir der pastellfarbene Hintergrund und die süße Grafik von dem Wohnwagen so gut gefällt.

  • Lieblingsort: der Wörthersee aus "I kissed the Boss" - eine, wie ich finde, tolle Abwechslung zu den üblichen Großstädten in deutschen "Chick Lit"-Romanen. Außerdem steht der "Wörthersee" auf meiner Liste künftiger Reisedestinationen.  

  • Lieblingspaar: Valeska und ihr Schwarm aus "Heute sind wir Freunde". Eine mögliche Romanze zwischen den beiden wird nur angedeutet, aber genau das finde ich wundervoll, denn so kann man die Geschichte selbst im Kopf weiterspinnen. 


Sonntag, 6. August 2017

|About my week| Sommer, Sonne, Sonnenschein

Sommerblume


Wie war die WOCHE?

Anstrengend und spannend. Bei mir passieren zur Zeit beruflich viele neue, herausfordernde Dinge, was ich grundsätzlich mag. Allerdings hätte ich auf den nachmittäglichen Vortrag am Mittwoch, den ich quasi "on top" auch noch zu halten hatte, verzichten können. Das war in einem nichtklimatisierten Raum mit ca. 25 mehr oder weniger aufmerksamen Teilnehmern einfach nur heiß. Direkt neben dem Beamer war es unerträglich. 

Ansonsten mag ich die warmen Temperaturen hier im Südwesten und genieße diesen Sommer in vollen Zügen. Ich war in den letzten Tagen mehrfach Burger essen und am Samstag habe ich einen morgendlichen Spaziergang unternommen. Man muss diese Zeit einfach nutzen, vor allem da man schon wieder merkt, dass es morgens länger dunkel bleibt. Und der Mais steht ebenfalls bereits mannshoch...

Diese Woche wurde ich an ein Gespräch erinnert, dass ich vor einiger Zeit mit ein paar Freundinnen geführt habe. Da haben wir gemeinschaftlich festgestellt, dass man quasi nie mit seinem Vater und stattdessen immer mit der Mama telefoniert. Deshalb habe ich diese Woche auch beinahe einen Herzinfarkt erlitten, als mich mein Vater angerufen hat. Da erschwerend hinzu kam, dass er auf meinem Handy angerufen hat (ich vermute, er hat die Festnetznummer nirgends gefunden, denn meine Mutter war nicht daheim), ging ich vom Schlimmsten aus und dachte, etwas sei passiert. Das folgende Telefonat hatte Comedy-Niveau.
Mein Vater: "Wo geht denn Dein Fernseher an?"
Ich: "Mein Fernseher? Den schaltet man nur mit der Fernbedienung ein." (Während ich das sage, überlege ich, warum um Himmels Willen mein Vater sich für den Fernseher in meiner Wohnung interessiert).
Er: "Wie nur mit der Fernbedienung? Was ist mit dem Receiver?"
Da fällt der Groschen, mein Vater spricht nicht vom Fernseher in meiner Wohnung sondern von dem in meinem alten Zimmer bei meinen Eltern daheim. Hätte mein Vater das Gespräch in der meiner Meinung nach logischen Reihenfolge begonnen und mir als erstes erzählt, dass der Fernseher meiner Eltern kaputt gegangen ist, hätte ich gleich verstanden, was er will. Aber so... Zeigt die mangelnde Erfahrung, die wir in Telefonaten miteinander haben ;-) In der Folge habe ich versucht, mich zu erinnern, welche Knöpfe man drücken muss, um mein altes Gerät in Gang zu kriegen. Gar nicht so einfach auf die Distanz, sage ich Euch. Vor allem wenn mein Vater ausdrücklich wissen will, welchen von den drei kleinen Knöpfen auf der rechten Seite man drücken muss. 


Sommerblume

Sehenswerter Link der WOCHE: 

Ich komme nicht umhin, den Wedding-Spam von letzter Woche fortzuführen, denn dieses Video von Jon Olsson zur Hochzeit von Marthe und Leif ist einfach grandios. 

Erkenntnis der WOCHE:

Ich bin ein Nerd!
Denn ich liebes es, bei der Arbeit Ordnung in einen Stapel Papier zu bringen, diesen zu sortieren, abzulegen und durch Jahreslaschen thematisch zu trennen und aus den enthaltenen Informationen eine übersichtliche Excel-Tabelle zu erstellen. 


Sommerblume

Spruch der WOCHE: 

"Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern grenzen an ein Wunder: Baden Württemberg"

Auf meinem Blog diese WOCHE: